Würzburg, 24. Juni 2006

FDP lehnt städtische Beteiligung am Citymanager ab

Würzburgs FDP lehnt die Einführung des Citymanagers, der entweder ganz oder teilweise von der Stadt Würzburg finanziert wird, ab. Dies hat die  Mitgliederversammlung der Freien Demokraten letzte Woche auf Antrag der Jungen  Liberalen beschlossen. Einer der Gründe für die ablehnende Haltung ist die unklare Struktur der Finanzierung.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jens Brandt erklärt dazu: „Dass die Finanzierung des Citymanagers möglicherweise vom Goodwill eines Großsponsors abhängt, der gleichzeitig massive Interessen in einem laufenden Entscheidungsverfahren vertritt, erzeugt eine ungesunde Abhängigkeit! Eine direkte Mitfinanzierung durch einzelne
Großsponsoren ist daher abzulehnen. Und so können wir dem gegenwärtigen Mischfinanzierungskonzept, welches der Stadtverwaltung vorschwebt, insgesamt nicht zustimmen.“
 
Grundsätzlich lehnt die FDP einen Citymanager nicht ab. Jedoch muss sowohl zum einen das Aufgabenprofil noch weiter geschärft werden und zum anderen eine klare und transparente Finanzierung gegeben sein. Da für städtische Angelegenheiten dies durch den Fachbereich CTW ausgeführt wird, solle sich nach Meinung der FDP die Stadt nicht am Citymanager beteiligen.
 
Brandt wörtlich: „Der Citymanager sollte rein privatwirtschaftlich angelegt sein, beispielsweise angesiedelt beim Verein ‚Würzburg macht Spaß’. Dann ist die Frage der Finanzierung allein eine Entscheidung der Mitglieder des Vereins. Diese können sich frei für oder gegen einen Großsponsor oder die gesamte Einführung des Citymanagers
entscheiden.“


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