Würzburg, 31. Mai 2011

Einkaufsstadt Würzburg

Anknüpfungspunkt für das lebendige Würzburg ist die Innenstadt mit ihren vielfältigen Geschäften und der schönen Lage am Main. Sie soll durch eine intensive Kommunikation des Handels mit der Stadt fortlaufend verschönert und an den Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden.

Um dieses Ziel zu erreichen ist der Bau eines innenstadtnahen Einkaufszentrums von herausragender Bedeutung. Deshalb fordert die FDP Würzburg die FDP-Stadtratsfraktion auf, darauf hinzuwirken, dass auf dem Gelände des Kardinal-Faulhaber-Platzes und des Mozart-Areals die Einzelhandelsnutzung mit 14.000 m² Verkaufsfläche bis 30. September 2011 ausgeschrieben wird. Hierbei ist dem Investor eine möglichst hohe Freiheit in der Planung zu gewähren. Erforderlich hierfür sind daher lediglich die Festlegung der Gebäudehöhe und der bebaubaren Flächen, nicht jedoch die sonstigen Nutzungsarten. Sollte es möglich sein die Aula, unter Beibehaltung der Verkaufsfläche von 14.000 m², zu erhalten, wird dies begrüßt.

Weiterhin sollen ausreichend Parkplätze unterhalb des neu errichteten Einkaufszentrums zur Entlastung des Residenzparkplatzes geschaffen werden. Zusammen mit der zeitlichen Staffelung der Parkgebühren wird Würzburg hierdurch deutlich attraktiver für Besucher aus dem Umland. Sobald das Einkaufszentrum gebaut ist, können dann auch andere Projekte, wie beispielsweise barrierefreies Wohnen, verwirklicht werden. Diese sekundären Ziele sollen aber nicht den Bau des Einkaufszentrums verschleppen.

Zudem muss auch der Verkehr reibungslos funktionieren und die Anbindung des Mozartareals an die Einkaufsstraßen erfolgen. Deshalb soll eine adäquate und sinnvolle Verkehrsanbindung ohne Tabuthemen sichergestellt und die Fußgängerzone, kinderfreundlich und mit Spielgeräten ausgestattet, bis zum neu errichteten Einkaufszentrum erweitert werden. 

Zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung hält die FDP Würzburg weiterhin an der Forderung nach mehreren verkaufsoffenen Sonntagen fest. Eine genaue Zahl an Sonntagen soll der Handel innerhalb der landesgesetzlichen Vorgaben selbst festsetzen.

Manuel Schütt, Thomas Bormann, Marcus Arlt, Dr. Jens Brandt


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